Mindestens 50% - Nature needs half

Mehr als nur ein Slogan

Inspiriert wurden wir durch eine Doku über Lachse und Zugvögel, die zeigte, wie wichtig zusammenhängende Lebensräume sind. Entlang von Flüssen, Gebirgen oder Tierwanderwegen. 50 % Schutz heißt: Menschen sind in diesen Gebieten willkommen, solange wir im Einklang mit der Natur leben.


Warum 50%?


Damit das Leben auf der Erde gedeihen kann, braucht die Natur ausreichend Raum. 50 % bedeutet: Lebensräume für Tiere und Pflanzen, Gesunde Böden und sauberes Wasser und frische Luft. Ein stabiles Klima für uns und zukünftige Generationen. Der Schutz unserer Natur ist kein Luxus – es geht um unsere Lebensgrundlage. Weniger als 50 % Schutz führen zu instabilen Ökosystemen, Artensterben und gestörten Klima- und Wasserkreisläufen.


Woher kommt die Idee?


Nature Needs Half“ wurde 2009 von der US-Organisation Wild Foundation ins Leben gerufen. Heute wird sie von vielen Naturschutzgruppen, Wissenschaftler*innen und indigenen Gemeinschaften unterstützt. Die Idee ist klar: Natur braucht Raum, um zu funktionieren und wir brauchen eine gesunde Natur zum Überleben. Es ist ein Aufruf, zu bewahren statt zu kontrollieren, zu verbinden statt zu trennen und der Natur ihre Wildnis zurückzugeben.


Wie wird das Ziel erreicht?


50 % Schutz klingt groß ist aber machbar, wenn wir weltweit handeln und lokal zusammenarbeiten. So kann es gelingen. :


Bestehende Schutzgebiete erhalten 

Hier haben Tiere wie der Fischotter, die Wildkatze oder der Schwarzstorch ihr Zuhause.
Beispiele:


Bundesamt für Naturschutz
 - Verbindendes Grünes Band entlang der ehemaligen Grenze zwischen Ost und West.


Nationalpark Unteres Odertal - Deutschlands einziger Auen-Nationalpark. 



Neue Schutzgebiete schaffen
 

Ob Nationalpark, naturnahe Fläche oder Meeresschutz, jeder Quadratmeter zählt.
Beispiele:


NABU Stiftung
 - Urwälder von morgen schützen.


Äpfel und Konsorten - Streuobstwiesen und Biodiversität erhalten.



Naturnahe Lebensweisen fördern 

Von der Streuobstwiese über solidarische Landwirtschaft und Permakultur bis hin zur traditionellen Almwirtschaft.
Beispiele:


Naturpark Lüneburger Heide
- Grünbrücken und Wildtierkorridore entlang von Straßen und Bahntrassen.

Ackerwesen
 - Solidarische Landwirschaft im Raum Berlin-Brandenburg.



Landschaften wieder verbinden 

Grünbrücken über Autobahnen oder Blühstreifen entlang von Äckern schaffen neue Wege für Wildtiere.
Beispiele:


Berliner Biotopverbund
 - Grünbrücken und Wildtierkorridore entlang von Straßen und Bahntrassen.

BUND Sachsen
 - XEROtherm: Grüne Verbindungen zwischen den trockenwarmen Lebensräumen des sächsischen Elbtals.



Zerstörte Ökosysteme regenerieren 

Die Emscher zeigt: Selbst tote Flüsse können wieder lebendig werden.
Beispiele:


Moor Futures
 - Wiedervernässung von Mooren in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Schleswig-Holstein. Für Klimaschutz und Artenvielfalt. Finanzierung durch Zertifkate.


Nationalpark Harz - In Naturdynamikzonen auf die Selbstregulierung des Waldes vertrauen.



Politischen Rahmen stärken 

Mit der EU-Biodiversitätsstrategie oder dem Bundesnaturschutzgesetz werden verbindliche Regeln geschaffen.
Beispiele:


Nature Needs Half
 - Ein Netzwerk aus NGOs, das politischen Druck auf Institutionen für großflächigen Schutz ausübt.


Natura 2000- Ein gemeinsamer Rahmen für europäischen Naturschutz. Auch in Deutschland.


Ziviles Engagement unterstützen 

Ob Müllsammelaktion im Park, Baum-Pflanzung im Garten oder eigener Kräutertopf am Fenster, jeder Beitrag zählt.
Beispiele:


Netzwerk Urbane Gärten Berlin
 - Hochbete in Parks oder auf Plätzen. Damit Berlin noch grüner wird. Auch Bienen freuen sich über jede weitere Blüte.


Wir Berlin- Organisiert Müllsammelaktionen in Berlin und Umland.



Welchen Beitrag leistet whales and trees?


Wir unterstützen konkrete Projekte, die sich auf einem der oben erwähnten Wege für das 50% Ziel einsetzen. Vor allem mit unserer Expertise im Durchführen von Informationsveranstaltungen oder in der Mitgliedergewinnung.


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